Kaiserslautern: Rahmenplan Pfaff Areal

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Nachdem die Nähmaschinenfabrik Pfaff im Jahr 2008 ihre Produktion am historischen Stammwerk endgültig eingestellt hatte,entschloss sich die Stadt 2015 nach intensiver Diskussion, den größten Teil des nun brach liegenden Geländes (15ha von 19 ha) zu erwerben. Sie möchte an dieser Stelle die Entstehung eines neuen urbanen Stadtquartiers fördern, in dem Wohnen, Arbeiten, Forschen und Dienstleistungen zusammengebracht werden und das jetzt brachliegende Gelände mit Leben füllen.

Begleitet wurden die Entwicklungsüberlegungen durch eine engagierte Stadtgesellschaft, welche sich zusammen mit Fachvertretern der Universität konstruktiv mit dem Vermächtnis "Pfaff" und der Entwicklung des Areals auseinander setzte. Daraus resultierte eine aktive Einbeziehung der Öffentlichkeit in den Prozess.

Der von MESS und ASTOC im Zuge zahlreicher Gespräche mit unterschiedlichsten Akteuren erarbeitete Rahmenplan versucht, den durchaus komplexen Rahmenbedingungen wie beispielsweise Altlasten, die daraus resultierenden Grundwasserbelastung und -sanierung, die Rahmenbedingungen der Städtebauförderung und nicht zuletzt dem Interesse der Öffentlichkeit an einem transparenten und nachvollziehbaren Verfahren mit möglichst einfachen Prinzipien und Regelungen zu begegnen. Er soll die Ideen und Ziele aus der Öffentlichkeitsbeteiligung transportieren, aus den bisherigen Studien und Vorgaben ein realistisches Bild für das Areal zeichnen, Grundlage für die spätere Vermarktung darstellen sowie die Basis- für einen im Anschluss aufzustellenden Bebauungsplan sein.

Leistungen: Städtebaulicher Rahmenplan
Auftraggeber: Stadt Kaiserslautern
Planungszeitraum: seit 2016 laufend
Plangebietsgröße: ca. 19ha
In Zusammenarbeit mit: ASTOC Architects&Planners

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