Gewerbecampus, Saarbrücken

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Anlass dieser Mehrfachbeauftragung ist die Erlangung von Ideen für die städtebauliche Neuordnung und -gestaltung des Messegeländes in Saarbrücken.

Kennzeichen neuer Arbeitswelten ist eine unmittelbare, räumliche Nähe von Gewerbe, Büro- und Dienstleistungsstandorten, unterschiedlichen Nutzergruppen und ein damit verbundener direkter Austausch, der ein kreatives Miteinander fördert.
Als weicher Standortfaktor zukünftiger Arbeitswelten gilt das Vorhandensein von Räumlichkeiten, Freiflächen und Nischen zur Aneignung, für Besprechungen und Pausenaktivitäten sowie zur Freizeit. Die nahe Universität lässt ferner Synergiepotenzial erwarten und das Areal als Standort für Forschungsinstitute und gewerbliche Ausgründungen interessant erscheinen.


Der zukünftige Gewerbe- und Dienstleistungsstandort am Schanzenberg kann mit einer besonderen Lagegunst am Stadteingang punkten, ist jedoch durch städtebauliche Rahmenbedingungen, wie die angrenzende Autobahn, schwierige Erschließungssituation und einer Insellage mit langgestrecktem Flächenzuschnitt eingeschränkt.

 Der vorgeschlagene Entwurf vereint unter anderem nachfolgende städtebauliche Qualitäten:

 

  • abschnittsweise Realisierbarkeit, die auch den Erhalt bestehender Gebäude beinhaltet
  • Verbesserung der Fuß- und Radwegeanbindung zur Vernetzung des neuen Gewerbequartiers mit der Umgebung
  • markante, einprägsame städtebauliche Figur und Schaffung besonderer baulich-räumlicher Qualitäten
  • stärker versiegelten Bereichen auf der einen steht ein großzügiger begrünter Freiraum gegenüber - als Ausgleichsfläche sowie Ort für Pausen- und Freizeitaktivitäten der Mitarbeiter und Besucher
  • Flexible Nutzung und Bebaubarkeit der Grundstücke
  •  „Versiegelung wo notwendig, Entsiegelung wo möglich“, Dachbegrünung

 

Leistungen: Städtebauliche Mehrfachbeauftragung
Auslober: Stadt Saarbrücken
Planungszeitraum: 2019
Plangebietsgröße: ca. 7 ha
in Zusammenarbeit mit:
Stefan Laport Landschaftsarchitekt, Battweiler

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