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Die Kuratoren des Deutschen Beitrags zur Architekturbiennale 2006 in Venedig, das Berliner Architekturbüro „Grüntuch Ernst“ haben im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung „Convertible City“ zum Thema gemacht. Die 36 ausgestellten Projekte zeigen Wege, wie man den Anforderungen einer sich verändernden Gesellschaft und Kulturlandschaft durch Umnutzung, Wandel und Neubespielung gerecht werden kann. MESS freut sich, einer der ausgestellten Beiträge zu sein!
Zu sehen waren verschiedene Auszüge aus den Projekten „Lebe Deine Stadt!“ (Illustriertes Netmag zum bewussten Siedeln, www.lebe-deine-stadt.de) und „suburbanisation sucks“ (Bilder aus der Stadt der Gegenwart, www.suburbanisation-sucks.de).
Die Internationale Architektur Biennale ist die weltweit wichtigste Ausstellung für Architektur und Städtebau. Das diesjährige Motto „Cities. Architecture and Society“ thematisiert die Veränderungen urbanen Lebens zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Generaldirektor Richard Burdett hat damit zielsicher eines der wichtigsten Themen unserer Zeit aufgegriffen. Dass die konkrete Architektur einzelner Gebäude dabei erstmals in den Hintergrund gestellt und der größere Kontext, die Stadt als Lebens- und Funktionsraum, in den Mittelpunkt der Leistungsschau mit etwa 50 teilnehmenden Staaten gerückt wird, scheint angesichts der aktuellen globalen Entwicklungen mehr als gerechtfertigt. Die Zukunft entscheidet sich in den Städten!




Die Ausstellung Die Stadt neu sehen beschäftigt sich mit der zukünftigen Entwicklung Karlsruhes und stellt zentrale Fragen zur Stadtplanung: Wie soll die Stadt wachsen? Wo beginnt Karlsruhe, und wie stark soll es sich zum Rhein hin ausdehnen? Im Mittelpunkt stehen Themen wie Mobilität, Stadtklima, Grünräume und die Anbindung der Stadtteile ans Umland. Die Ausstellung ist ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses zur Erarbeitung des Räumlichen Leitbildes 2015, das bis zum 300. Stadtjubiläum unter Beteiligung der Bevölkerung entstehen soll. MESS und ASTOC erarbeiteten die inhaltliche Grundlage der Ausstellung, die als Diskussionsplattform für die zukünftige Stadtentwicklung dient.
In einer Voruntersuchung wurden zehn zentrale Fragen zur räumlichen Zukunft Karlsruhes formuliert, die in der Ausstellung anschaulich präsentiert werden. Die übergeordnete Leitfrage „Wie plant man eine Planstadt weiter?“ verweist auf die Bedeutung der Tradition und der gemeinschaftlichen Mitgestaltung. Die Ausstellung im PrinzMaxPalais zeigt Stadt- und Architekturmodelle, Fotografien, Karten und Zeichnungen, die neue Perspektiven auf die Stadt eröffnen. Sie ergänzt die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und wird durch Themenabende, Sonderführungen sowie ein Kinder- und Jugendprogramm begleitet. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Diskussion einzubeziehen und vielfältige Ideen für die zukünftige Stadtentwicklung zu sammeln.
Nach der Ausstellung beginnt Ende 2013 eine Planungswerkstatt, die konkrete Szenarien für das Räumliche Leitbild entwickelt. Die daraus resultierenden Konzepte werden im Frühjahr 2014 öffentlich präsentiert und diskutiert. Im Jubiläumsjahr 2015 wird das Leitbild durch eine weitere Ausstellung und ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft. So entsteht ein langfristiges, zukunftsorientiertes Planungsinstrument, das die Weichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung Karlsruhes stellt.
Leistungen: Austellungskonzeption und -umsetzung
Auftraggeber: Stadt Karlsruhe
Planungszeitraum: 2013
Plangebietsgröße: Gesamtstadt Karlsruhe
In Zusammenarbeit mit: ASTOC Architects & Planners, Köln
schwarz-düser Museumsgestalter & Architekten, Karlsruhe
