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Das Projekt „Trier Lupe 4“ wurde ins Leben gerufen, um den steigenden Wohnraumbedarf in Trier zu adressieren, insbesondere im Stadtzentrum. Ziel ist es, die Innenstadt durch gezielte Nachverdichtung und neue Entwicklungskonzepte als attraktiven Wohnstandort weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ untersucht die Stadt Trier städtebauliche Potenziale, um eine nachhaltige Balance zwischen baulicher Dichte, Lebensqualität und urbaner Vielfalt zu finden.
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen: Analyse, Entwurf und Erkenntnis. In der Analysephase werden Bestandsdaten erhoben und bewertet, gefolgt von der Entwicklung städtebaulicher Szenarien in der Entwurfsphase. Diese Szenarien umfassen Testentwürfe, die konkrete Nachverdichtungsoptionen aufzeigen. Abschließend erfolgt eine Bewertung der Szenarien anhand städtebaulicher Kennwerte und qualitativer Merkmale. Der Prozess wird durch regelmäßige Abstimmungen mit Eigentümern und der Stadtverwaltung flankiert, um Akzeptanz und Machbarkeit sicherzustellen.
Das Projekt liefert detaillierte städtebauliche Handlungsempfehlungen für den Blockbereich zwischen Hauptmarkt, Brotstraße und Gangolfstraße. Diese dienen als Grundlage für künftige Bebauungspläne und Entwicklungsstrategien. Durch die Kombination aus Szenarien, Testentwürfen und Partizipation schafft das Konzept eine belastbare Basis für eine zukunftsfähige und lebenswerte Innenstadtentwicklung.



Leistungen: Entwicklungskonzept für einen innerstädtischen Blockbereich „Projektlupe 4“
Auftraggeber: Stadt Trier
Planungszeitraum: 2023 -2024
Plangebietsgröße: ca. 2 ha

Bad Saulgau, eine Stadt mit 1200 Jahren Geschichte, setzt auf eine nachhaltige Entwicklung, die flächensparende Siedlungsentwicklung und Umweltbewusstsein mit einem starken Fokus auf Lebensqualität verbindet. Trotz eines prognostizierten Bevölkerungsrückgangs bis 2030 sieht die Stadt großen Entwicklungsbedarf, besonders in den Bereichen Tourismus, Gesundheit und Wirtschaft. In diesem Kontext wird an konkreten Projekten gearbeitet, wie etwa dem Neubau eines MINT-Gymnasiums und eines angrenzenden Wohngebiets.
Diese Entwicklungen werfen jedoch die Frage auf, wie die Stadt zukunftsfähig gestaltet werden kann. Die Stadtverwaltung erkennt die Notwendigkeit, eine langfristige Vision zu entwickeln, um das Stadtbild nachhaltig zu prägen. Dabei spielen die Themen Flächensparen, Ressourcennutzung und die Auswirkungen auf das Stadtbild eine zentrale Rolle. Ziel ist es, ein städtebauliches Konzept zu erarbeiten, das die Chancen und Herausforderungen des Wachstums berücksichtigt und die zukünftige Entwicklung von Bad Saulgau sowie seiner Teilorte positiv beeinflusst.
Im Ergebnis werden mögliche räumliche Entwicklungsleitbilder für die Gesamtstadt entworfen. Diese sollen als Grundlage für zu führende Diskussionen über die zukünftige baulich-räumliche Entwicklung der Stadt dienen. Dazu soll die denkbare Bandbreite räumlicher Entwicklung zwischen wenig /gar kein Flächenwachstum bis hin zu maximalen Flächenwachstum dargestellt werden.



Leistungen: Erarbeitung eines „Chancenplans Bad Saulgau“
Auftraggeber: Stadt Bad Saulgau
Planungszeitraum: 2022 -2023
Plangebietsgröße: Gesamtstadt Bad Saulgau

Die Ausstellung Die Stadt neu sehen beschäftigt sich mit der zukünftigen Entwicklung Karlsruhes und stellt zentrale Fragen zur Stadtplanung: Wie soll die Stadt wachsen? Wo beginnt Karlsruhe, und wie stark soll es sich zum Rhein hin ausdehnen? Im Mittelpunkt stehen Themen wie Mobilität, Stadtklima, Grünräume und die Anbindung der Stadtteile ans Umland. Die Ausstellung ist ein wesentlicher Bestandteil des Prozesses zur Erarbeitung des Räumlichen Leitbildes 2015, das bis zum 300. Stadtjubiläum unter Beteiligung der Bevölkerung entstehen soll. MESS und ASTOC erarbeiteten die inhaltliche Grundlage der Ausstellung, die als Diskussionsplattform für die zukünftige Stadtentwicklung dient.
In einer Voruntersuchung wurden zehn zentrale Fragen zur räumlichen Zukunft Karlsruhes formuliert, die in der Ausstellung anschaulich präsentiert werden. Die übergeordnete Leitfrage „Wie plant man eine Planstadt weiter?“ verweist auf die Bedeutung der Tradition und der gemeinschaftlichen Mitgestaltung. Die Ausstellung im PrinzMaxPalais zeigt Stadt- und Architekturmodelle, Fotografien, Karten und Zeichnungen, die neue Perspektiven auf die Stadt eröffnen. Sie ergänzt die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte und wird durch Themenabende, Sonderführungen sowie ein Kinder- und Jugendprogramm begleitet. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Diskussion einzubeziehen und vielfältige Ideen für die zukünftige Stadtentwicklung zu sammeln.
Nach der Ausstellung beginnt Ende 2013 eine Planungswerkstatt, die konkrete Szenarien für das Räumliche Leitbild entwickelt. Die daraus resultierenden Konzepte werden im Frühjahr 2014 öffentlich präsentiert und diskutiert. Im Jubiläumsjahr 2015 wird das Leitbild durch eine weitere Ausstellung und ein umfangreiches Begleitprogramm vertieft. So entsteht ein langfristiges, zukunftsorientiertes Planungsinstrument, das die Weichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung Karlsruhes stellt.
Leistungen: Austellungskonzeption und -umsetzung
Auftraggeber: Stadt Karlsruhe
Planungszeitraum: 2013
Plangebietsgröße: Gesamtstadt Karlsruhe
In Zusammenarbeit mit: ASTOC Architects & Planners, Köln
schwarz-düser Museumsgestalter & Architekten, Karlsruhe

Das ca. 4 ha große Plangebiet in Opfingen, gelegen westlich von Freiburg, soll nachverdichtet werden. Hierbei soll das zentrale Kirchengebäude, die St. Nikolaus Kirche, erhalten bleiben. Ziel ist es, die vorhandenen Flächenpotenziale für barrierefreies Wohnen, das verschiedene Altersgruppen und Familienmodelle anspricht, sowie für soziale Einrichtungen zu nutzen. Das Bauvorhaben wird vom Gestaltungsbeirat der Stadt Freiburg als besonders bedeutend für die Ortschaft angesehen, weshalb ein übergeordnetes Masterkonzept erforderlich ist, das die Nachverdichtung in Bezug zur Umgebung und den angrenzenden Infrastruktureinrichtungen setzt.
Im Rahmen des Planungsprozesses wurde ein Masterkonzept entwickelt, das die Nachverdichtung unter Berücksichtigung der städtebaulichen Anforderungen und der Realisierbarkeit der Bauvorhaben ermöglicht. Zwei Umsetzungshorizonte wurden definiert: ein kurzfristiger, der die gegenwärtigen Rahmenbedingungen berücksichtigt, sowie ein langfristiger, der mehr Flexibilität und Optionen bietet. Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts war die Entwicklung eines stabilen Rasters, das als Grundlage für eine flexible und einheitliche Weiterentwicklung des Ortsrandes dient.
Das Ergebnis des Masterplans zeigt, dass die geplanten Bauvorhaben sich ohne grundlegende Änderungen in das bestehende Umfeld integrieren lassen und einen stabilen Rahmen für die zukünftige Entwicklung des Ortsrandes bieten. Dabei wird sowohl die Vernetzung der öffentlichen Solitärgebäude als auch die städtebauliche Stärkung der Gesamtsituation am Ortsrand berücksichtigt, um ein ganzheitliches und nachhaltiges Bild zu schaffen.





Leistungen: Städtebauliches Konzept
Auftraggeber: Stadt Freiburg im Breisgau
Planungszeitraum: 2018
Plangebietsgröße: ca. 4 ha

In Zusammenarbeit mit: bayer uhrig architekten, Kaiserslautern
Das Projekt „Potenzialanalyse für Dachausbau und Dachaufstockung in Freiburg“ wurde ins Leben gerufen, um einen Beitrag zur Lösung des anhaltenden Wohnraumproblems in städtischen Ballungsräumen zu leisten. Die Idee, ungenutzte Dachflächen zu aktivieren und dort neuen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, in Freiburg vorhandene Potenziale im Dachraum zu identifizieren und diese für die Schaffung von Wohnraum für verschiedene Zielgruppen wie junge Familien, Senioren und Studenten zu nutzen.
Die Vorgehensweise umfasst eine systematische Analyse der Dachflächen im Stadtgebiet. Dabei sollen untergenutzte Dachgeschosse untersucht und die Potenziale für einen Ausbau oder eine Aufstockung erfasst werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung von preiswertem, gefördertem Wohnraum und der Verdichtung des Siedlungskörpers, um das Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“ zu fördern und die gewerbliche Infrastruktur zu erhalten. Zudem soll eine detaillierte Übersicht über die Chancen und Hemmnisse der Dachentwicklung erstellt werden, um eine fundierte Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu bieten.
Das Ergebnis der Potenzialanalyse wird eine umfassende Einschätzung der Möglichkeiten für Dachausbauten in Freiburg liefern. Es wird untersucht, wo und wie diese Maßnahmen sinnvoll in die Stadtentwicklung integriert werden können, um die Wohnraumnachfrage zu decken und gleichzeitig die städtische Struktur zu stärken. Die Analyse wird somit eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung des Wohnraums in Freiburg sein.




Leistungen: Studie
Auftraggeber: Stadt Freiburg im Breisgau
Planungszeitraum: 2019
Plangebietsgröße: Städtisches Untersuchungsgebiet
In Zusammenarbeit mit: bayer uhrig architekten, Kaiserslautern
